Corona-Hilfe weltweit

Corona-Hilfe weltweit

Weltweit hungern 135 Mio. Menschen. Durch die Corona-Pandemie könnten bis zum Ende des Jahres 130 Mio. Menschen hinzukommen. Sie leben jeden Tag von der Hand in den Mund. Von ihrem Tageslohn können sie sich selten mehr als eine Mahlzeit am Tag für sich und ihre Familie leisten.

Schon mit Beginn der Corona-Pandemie ereilten uns entsprechend die ersten Hilferufe aus Südostasien, wo viele Millionen Menschen als Tagelöhner hart von der Krise und den Schutzmaßnahmen getroffen wurden.

Pastor Ephraim, einer unserer Partner auf den Philippinen, schreibt: „Weil die Menschen nicht arbeiten gehen können, fehlt ihnen das Geld selbst für die lebensnotwendigsten Dinge. Viele Familien beschränken sich auf nur eine Mahlzeit am Tag, damit das Geld für länger reicht. Wir beten, dass die Covid-19-Pandemie nicht zu lange anhält. Denn sonst werden viele Menschen sterben – nicht an COVID-19, sondern an Hunger."

Alle unsere Mitarbeiter und Partner vor Ort sind sofort aktiv geworden. Auch dank der großzügigen Unterstützung aus Deutschland konnten sie vielen Betroffenen und ihren Familien mit dem Lebensnotwendigsten versorgen – sei es in Südostasien auf den Philippinen, Thailand, Myanmar, Indien, Kambodscha und Nepal oder in Osteuropa, wie in Moldawien und der Ukraine.

Tausende Familien haben Lebensmittelpakete erhalten. Flüchtlingskinder, die nicht mehr zur Schule gehen konnten, wurden von Lehrern unserer Schulen in den Camps zu Hause weiter unterrichtet. Unsere Mitarbeiter haben viele der Kinder, die aufgrund der Beschränkungen nicht in die Einrichtungen kommen konnten, persönlich bei ihren Familien besucht und geholfen, wo sie konnten, die größten Nöte zu lindern.

 

Durch die Hilfsaktionen konnten wir nicht nur Gottes große Liebe mit den Menschen teilen, sondern auch erleben, wie viele Menschen offen für das Evangelium sind. Immer wieder berichten unsere Mitarbeiter, wie Menschen zum Glauben an Jesus finden. Aus Kambodscha berichtet unser Mitarbeiter zum Beispiel, dass über 100 Leute Jesus als ihren persönlichen Herrn angenommen haben.

Auch wenn sich in Deutschland der Eindruck verfestig über den Berg zu sein, weltweit nimmt die Corona-Pandemie mit allen ihren Folgen erst Fahrt auf. Das Epizentrum hat sich nun nach Südamerika – vor allem Brasilien – verschoben und auch in Afrika steigen die Fallzahlen. Unsere Mitarbeiterin in Kenia berichtet, dass sie jeden Tag Familien sieht, die buchstäblich hungern. Aus Thailand schreibt ein Missionar: „Ich habe noch nie gesehen, dass Thailänder in Thailand hungern. Aber nach dem Lockdown finden viele Menschen keine Arbeit und hungern.“ Wir rechnen mit dem Schlimmsten und bereiten uns vor den Ärmsten der Armen zu helfen, wo wir nur können.

 

Bitte betet mit uns für das Abebben der Epidemie, für Weisheit der Regierungen im Krisenmanagement und vor allem für die vielen Mitarbeiter, die den Betroffenen täglich beistehen.

In Deutschland freuen wir uns über jede Erleichterung und bereiten uns auf eine besondere Urlaubssaison vor. Wir haben viel Grund dankbar zu sein, dass Gott uns vor Schlimmerem bewahrt hat. Zugleich möchten wir jede Gelegenheit nutzen, um mit denen zu teilen, die Not leiden.

Bitte erwäge im Gebet, ob du nicht einen Teil deiner Urlaubskasse spenden kannst, um Menschen weltweit in ihrer Not beizustehen. Auch bei vielen von uns in Deutschland hat diese Krisenzeit Spuren hinterlassen. Deswegen würden wir uns über jede kleine und große Spende freuen, um Familien helfen zu können, die es noch härter getroffen hat.

„Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken.“ 2. Korinther 9,12

Verwendungszweck: 99-020-02 Corona Nothilfe

Internationaler Koordinator

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