Große Not
Venezuela
Update 10.07.2025: Die Not in Venezuela bleibt groß
Zwei Wochen nach den verheerenden Erdbeben ist die humanitäre Lage in Venezuela weiterhin dramatisch. Besonders der Bundesstaat La Guaira gehört zu den am stärksten betroffenen Regionen.
Nach aktuellen Medienberichten sind bislang 3.889 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 16.700 Menschen wurden verletzt und rund 18.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Viele Familien leben in provisorischen Notunterkünften oder Flüchtlingslagern und sind dringend auf Hilfe angewiesen. Gleichzeitig nehmen die Gesundheitsrisiken für die Überlebenden weiter zu. Der Mangel an sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und Hygieneartikeln erhöht die Gefahr von Krankheiten und Infektionen.
Inzwischen ist es äußerst unwahrscheinlich, noch lebende Verschüttete zu bergen. Der Schwerpunkt der Einsatzkräfte liegt daher zunehmend auf der Bergung der Opfer, auch wenn die Suche nach Vermissten weitergeht.
Wir stehen in direktem Kontakt mit mehreren Gemeinden, die ihre Hilfsmaßnahmen vor Ort gebündelt haben. Gemeinsam möchten wir sie dabei unterstützen, den betroffenen Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen.
Die Berichte unserer Partner bewegen uns sehr. Einer der Pastoren erzählte uns, dass eine Mitarbeiterin seines Teams aus La Guaira stammt. Ihre Schwester und ihr Neffe wurden bei dem Erdbeben unter Trümmern begraben. Trotz ihrer eigenen Trauer hilft sie mit, die Menschen mit Essen zu versorgen, die Einsatzkräfte und Angehörige unterstützen, die nach Vermissten suchen oder ihre Angehörigen bergen.
Die Gemeinden vor Ort verteilen bereits Lebensmittel und leisten praktische Hilfe in den Notunterkünften. Besonders dringend benötigt werden:
- Lebensmittel für betroffene Familien
- Trinkwasser und Wasserfilter
- Hygieneartikel wie Feuchttücher, Toilettenpapier, Damenbinden und Handtücher
- Unterstützung für Kinder, unter anderem durch psychologische Begleitung
- Hilfe für Menschen in den Notunterkünften
Neben der praktischen Hilfe geben die Gemeinden den Menschen auch Hoffnung weiter. Sie beten mit den Betroffenen und verkünden das Evangelium. Viele Menschen suchen in dieser schweren Zeit Trost und finden neue Hoffnung in Jesus Christus.
Bitte betet weiterhin für Venezuela – für die Betroffenen, die Rettungskräfte und die Gemeinden, die den Menschen in dieser schweren Zeit dienen.
Venezuela wurde vor wenigen Tagen von zwei schweren Erdbeben erschüttert, die das Land in eine humanitäre Katastrophe gestürzt haben. Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5, die nur 39 Sekunden auseinanderlagen, trafen besonders den Bundesstaat La Guaira im Norden des Landes. Dort sind nach offiziellen Angaben mehr als 70.000 Familien betroffen.
Die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt weiter. Internationale Stellen berichten bereits von über 900 Toten, mehr als 3.360 Verletzten und bis zu 50.000 Vermissten. Die Lage ist chaotisch, und die tatsächlichen Zahlen könnten noch deutlich höher liegen.
Menschen suchen verzweifelt mit bloßen Händen in meterhohen Trümmern nach Angehörigen. Ganze Stadtteile sind ohne Strom und Wasser, Krankenhäuser sind überfüllt, und viele Familien stehen vor dem Nichts.
Wir spüren in dieser Zeit der Not den Ruf, die Hände zu öffnen und diesen Menschen Hilfe zu bringen.
Wofür wir sammeln:
- Lebensmittelpakete für betroffene Familien
- Trinkwasser, Wasserfilter und Hygieneartikel
- Unterstützung für besonders verletzliche Menschen durch lokale Partner.
Jede Spende — ob groß oder klein — ist ein Akt der Nächstenliebe. Ein Zeichen lebendiger Hoffnung. Ein Ausdruck dessen, dass Gottes Liebe durch uns sichtbar wird.
Verwendungszweck: 99-024-00 Venezuela
Bitte teilt diesen Aufruf in euren Gemeinden, Gruppen und Netzwerken. Je mehr Herzen wir erreichen, desto mehr Menschen können wir helfen.