Hoffnung für Hausgemeinden
Iran
Nach mehreren Monaten Funkstille treffen sich Cyrus und Sabine, unsere Begleiter und Leiter aus Deutschland, wieder regelmäßig online mit Hausgemeinden im Iran. Dort hören sie nicht nur von geistlichen Herausforderungen, sondern auch von ganz konkreten Nöten unserer Geschwister.
„Wir verlieren langsam die Hoffnung und fühlen uns wie Gefangene in unserem eigenen Land."
Diese Worte spiegeln wider, was viele Familien derzeit erleben: Angst vor der Zukunft, Sorge um ihre Kinder und die tägliche Frage, ob das Geld noch für die nächste Mahlzeit reicht.
Die wirtschaftliche Lage hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren. Andere arbeiten weiterhin, doch ihr Einkommen reicht längst nicht mehr aus, um ihre Familien zu versorgen. Ein einfacher Arbeiter verdient oft nur 90 bis 110 Euro im Monat, während die Lebensmittelpreise um bis zu 200 Prozent gestiegen sind. Selbst der Kauf von Grundnahrungsmitteln wird so zur kaum lösbaren Herausforderung.
Besonders betroffen sind Christen. Neben den wirtschaftlichen Schwierigkeiten leben sie unter ständigem Druck – Berichte über Gewalt, Verhaftungen und Hinrichtungen erzeugen Angst und Unsicherheit. Doch trotz dieser Umstände hält Gott seine Gemeinde im Iran fest.
21 Familien brauchen dringend Hilfe
Aktuell kennen wir 21 Familien, die dringend Unterstützung benötigen – die meisten davon Gläubige aus Hausgemeinden. Mit einem Lebensmittelpaket können wir eine Familie für etwa vier bis sechs Wochen versorgen. Die Pakete enthalten:
- Reis und Nudeln
- Mehl und Eier
- Hülsenfrüchte und Soja
- Öl und Tomatenmark
- Käse und Geflügel
- Konserven und weitere Grundnahrungsmittel
Die Kosten für ein Lebensmittelpaket betragen rund 140 Euro.
So kannst du helfen
Bitte bete mit
- für Schutz und Bewahrung der Hausgemeinden im Iran
- für neue Hoffnung und geistliche Stärke
- für die Versorgung der betroffenen Familien
- für Frieden inmitten von Angst und Unsicherheit
- für Weisheit bei der Verteilung der Hilfsgüter
Vielen Dank für deine Gebete und deine Unterstützung. Gemeinsam können wir unseren Geschwistern im Iran zeigen: Ihr seid nicht allein.
Feldleitung ZANO
17.06.2026 13:38
