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"Was immer du hast, gebrauche es für Gott und warte nicht auf das, was du nicht hast."
C.T. Studd

Folgende Begebenheit ereignete sich in Kapernaum, einem Fischerdorf im Norden Israels. Jesus kam gerade von einer Reise zurück. Die Nachricht, dass Jesus wieder zu Hause war, verbreitete sich schnell. Innerhalb kurzer Zeit drängten sich viele Menschen dicht an dicht im und vor dem Haus, in dem Jesus war, um seinen Worten zu lauschen.

Ganz hinten in der Menge entstand plötzlich ein Tumult. Vier Männer trugen einen Gelähmten auf seiner Matte und versuchten durch die Menge hindurch zu Jesus zu gelangen. Sicherlich ein Kraftakt, doch die Männer hatten nur ein Ziel: ihr gelähmter Freund musste zu Jesus. Allein schaffte er es nicht, doch auch gemeinsam kamen sie nicht durch die Menschenmenge hindurch. Keiner machte Platz.

Doch dann hatten sie eine Idee. Dort auf der Außenseite des Hauses entdeckten sie die schmale Treppe hinauf zum Flachdach. Ein Treppengeländer für einen sicheren Halt gab es sicher nicht. Doch für die Männer war es kein Hindernis. Die Dächer bestanden üblicherweise aus Zweigen und Binsen, die über die Dachbalken gelegt und mit einer dicken Schicht getrocknetem Schlamm verkleidet waren. So mussten sie sich durch das Dach hindurchgraben. Manch einer im Haus musste zur Seite weichen und vor dem Staub und den Lehm­stücken in Deckung gehen. Am Ende gelingt es den Männern ihren Freund durch das Dach hindurch genau vor Jesu Füße hinabzulassen. „Doch als Jesus ihren Glauben sah, sagte er: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!“ (Markus 2,5)

Der Einsatz hatte sich gelohnt. Die Männer hatten ihre Zeit für ihren gelähmten Freund geopfert, damit dieser Jesus begegnen konnte. Doch auch finanziell wird es sie etwas gekostet haben. Denn der Hausbesitzer hatte sicherlich noch mit ihnen ein Wörtchen über die neue „Dachluke“ zu reden. Irgendjemand musste ja für den Schaden aufkommen. In besonderer Weise berührt mich jedoch die Aussage: „Doch als Jesus ihren Glauben sah…“ Es war nicht allein der Glaube des Gelähmten, nein, es war vielmehr der Glaube der gesamten Gruppe, der Jesus bewegte.

Auch Missionsarbeit gelingt nur durch die Unterstützung vieler. Missionare allein kommen sich vor, wie der Gelähmte: Sie haben zwar eine Berufung und das Ziel vor Augen, doch die eigenen Beschränkungen und äußere Hindernisse machen es unmöglich das Ziel zu erreichen. Wie wertvoll sind dann Glaubensgeschwister, die beten, ihre Zeit investieren, Geld opfern, Lasten auf sich nehmen und im Glauben die Arbeit mittragen. Nur gemeinsam können wir den großen Auftrag ausführen.

Wir möchten Dich motivieren ein Unterstützer der weltweiten Missionsarbeit zu sein – und von Herzen Danke sagen, für jede Unterstützung, die wir bereits erfahren haben.

Verwaltungsleiter

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