Wasser in Pokot

Wasser in Pokot

Im vergangen Jahr konnten wir in Pokot zwei neue Brunnen in Betrieb nehmen. Dies ist ein großer Segen für uns, aber insbesondere für die Menschen, die dort leben. Seitdem es die Brunnen dort gibt, sind die Menschen nicht mehr auf Wasserstellen angewiesen, die weit abgelegen sind und oft austrocknen. Daher haben sich einige Familien in der Nähe dieser Brunnen „niedergelassen“. Dies ist für ein Nomadenvolk nicht üblich. Als positiver Nebeneffekt kommen nun auch mehr Menschen in die Gottesdienste und hören die Gute Nachricht.

Ende 2020 haben wir fünf Dörfer besucht, nachdem wir angefragt wurden, dort Gemeindegründung zu starten. Darüber sind wir sehr erfreut, denn genau das ist unser Herzensanliegen, dass mehr Menschen die Gute Nachricht hören und Frieden mit Gott und untereinander schließen. Wir beten, dass Gott Menschen beruft und Hilfe schickt, damit diese Arbeit immer mehr wächst.

Coronabedingt waren im letzten Jahr die Schulen weitestgehend geschlossen. Da nun sowohl die Mädchen als auch die Jungs fast das ganze Jahr zu Hause waren, hat dies zu einem rasanten Anstieg der Mädchenbeschneidung und Zwangsverheiratung geführt. Dies ist immer wieder eine schreckliche Erfahrung für die betroffenen Mädchen. Wir wünschen uns das wir in diesem Jahr endlich weiter mit dem Bau eines Mädchenhauses kommen, was in den letzten zwei Jahren nicht möglich war.

Im Mai planen wir unsere Missionare Moses und seine Frau Eunice nach Deutschland einzuladen. Außerdem hoffen wir im Oktober ein Medical Camp und eine Baufreizeit durchzuführen. Wir hoffen und beten, dass die Reisen trotz Corona möglich sein werden.

Projektbetreuung Pokot Stamm, Kenia

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