Wie wir helfen

Wie wir helfen

Die Flutkatastrophe brachte viel Leid und Not in unsere Region. Uns als Missionswerk macht es sehr betroffen. Gerade in dieser Zeit wollen wir deshalb für unsere Nächsten da sein, ihnen helfen und ihnen Hoffnung schenken. Es ist Gottes Gnade, dass wir durch unsere bestehenden Kontakte zu befreundeten Werken, Kirchengemeinden und Ehrenamtlichen schnell dazu in der Lage waren und sind, vielen Betroffenen konkrete Hilfe zu leisten. Auch neue Kontakte und Partnerschaften entstanden. So arbeiten wir in der Fluthilfe seit Ende Juli zusammen mit Samaritan’s Purse – Die barmherzigen Samariter aus Berlin. Wir sind dankbar für zahlreiche Gemeinden, Werke und Einzelpersonen mit denen wir in den letzten Wochen viel bewegen konnten.

Schon am Wochenende nach der Flut waren Helfergruppen mit uns in den Flutgebieten aktiv, die geholfen haben die Häuser und Grundstücke von Wasser, Schlamm und beschädigten Hausrat zu befreien. Täglich wurden es mehr Helfer. In den ersten vier Wochen wurden über 2.700 Helferinnen und Helfer von unserer Leitstelle koordiniert. An drei Tagen koordinierten wir pro Tag zusätzlich 300 Jugendliche, die einem Aufruf des YouTube Kanals “The Real Life Guys” gefolgt waren.

Täglich mehr wurden auch Hilfsgüter, die als Sachspenden bei uns abgegeben wurden. Sodass wir schon nach kurzer Zeit einen Annahmestopp einführen mussten. Freiwillige haben Lebensmittel, Kaffee und Dinge des täglichen Bedarfs eingepackt und mit dem Bollerwagen an die Menschen in den Flutgebieten verteilt. Auch große Dinge wie Frischwassertanks und mobile Toiletten konnten von uns zu den Menschen gebracht werden. Mittlerweile ändern sich die Aufgaben. So sind viele Häuser vom Schlamm und Unrat befreit und müssen jetzt zum Beispiel entkernt und mit Bautrocknern vom restlichen Wasser befreit werden. Weitere Einsätze sind erstmal bis Ende des Jahres geplant.

Alle Helfer sind dazu angehalten den Menschen nicht nur praktisch zu helfen, sondern auch da wo es gewollt ist ein offenes Ohr zu schenken. Helfer berichten davon, dass es immer wieder Möglichkeiten gibt mit Betroffenen ins Gespräch über Gott zu kommen oder sie für die Menschen beten dürfen. Auch von uns organisierte Seelsorger Teams (vor allem Coram Deo) sind seit dem Ereignis vor Ort und berichten davon, dass Ihr Angebot in Anspruch genommen wird. In Altenahr findet bis zum Ende der Ferien in Rheinland-Pfalz eine Ferienbetreuung für Kinder aus betroffenen Familien statt, wo sie unter anderem die Möglichkeit haben von der guten Nachricht zu hören.

Wir gehen davon aus, dass der Bedarf an Seelsorge in den kommenden Monaten noch zunehmen wird, wenn die Folgen der Katastrophe für die Menschen vor Ort nach dem ersten Schock stärker ins Bewusstsein rücken. Ein weiterer wichtiger Baustein ist dann die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden vor Ort die als seelsorgerliche Anlaufstellen dienen könnten. Wir sind dankbar für die hohe Spendenbereitschaft, welche die Arbeit möglich macht. Durch Bedarfsanalysen ist eine angepasste Einzelfallhilfe für Familien möglich. Zudem befinden wir uns auch mit den betroffenen Kommunen über die notwendigen Hilfsangebote im Austausch.

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